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Das Trockene Auge kann viele Ursachen haben, die sich nicht immer genau bestimmen lassen. Folgende Faktoren können die Zusammensetzung, die Produktion oder die Verteilung des Tränenfilms negativ beeinflussen. Man unterscheidet dabei endogene („von innen“) und exogene („von außen“) kommende Einflüsse, die ein Trockenes Auge bedingen.
Nachlassende Tränenproduktion im Alter Die Tränenproduktion wird auf komplizierte Weise neurovegetativ gesteuert und nimmt generell mit zunehmendem Alter ab. Frauen sind davon stärker betroffen als Männer.
Hormonumstellung Besonders bei Frauen in den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft kann es durch die hormonelle Umstellung zu Beschwerden kommen.
Erkrankungen Bestimmte Erkrankungen beeinträchtigen die Tränenproduktion wie z. B. Diabetes, Rheuma, Neurodermitis, Haut- oder Schilddrüsenkrankheiten, Autoimmunkrankheiten sowie Nervenlähmungen z. B. nach einem Schlaganfall.
Klimatische Einflüsse und Umweltbelastungen Künstliche Umweltbedingungen wie Klimaanlagen und Heizungen und auch Flugzeugluft führen aufgrund von zu geringer Luftfeuchtigkeit zu verstärkter Verdunstung des Tränenfilms. Ozon, Zigarettenrauch und Abgase können weitere Ursachen des Trockenen Auges sein.
Bildschirmarbeit Lang andauernde Bildschirmarbeit oder Fernsehen führt durch verminderten Lidschlag zum Aufreißen des Tränenfilms. Ein derartig verursachtes Trockenes Auge wird umgangssprachlich auch als „office eye syndrome“ bezeichnet.
Medikamente Die Einnahme bestimmter Medikamente wie z.B. Beta-Blocker, Glaukom-Präparate, Schlafmittel, Antihistaminika, Antidepressiva und die Antibaby-Pille beeinträchtigt die Tränenproduktion. Auch der chronische Gebrauch gefäßverengender Augentropfen (Weißmacher) führt zu einer verstärkten Austrocknung der Hornhaut.
Ernährung Eine nicht ausgewogene Ernährung und zu wenig Flüssigkeitszufuhr können die Tränenproduktion verringern und zu einem Trockenen Auge führen.
Tragen von Kontaktlinsen Kontaktlinsen müssen auf dem Tränenfilm schwimmen, um die Sauerstoffzufuhr und Versorgung der Hornhaut zu gewährleisten. Wenn die Tränenproduktion nicht ausreicht, fühlt sich die Kontaktlinse wie ein Fremdkörper auf dem Auge an.
Informieren Sie bitte Ihren Augenarzt oder Apotheker über die Einnahme bestimmter Medikamente und auch mögliche Erkrankungen oder sonstige Beschwerden. Nur so kann eine auf Sie persönlich ausgerichtete, optimale Therapie gefunden werden
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