| |
Sport macht Spaß, hält jung und fit. Aber: Vergessen Sie nicht einen guten Augenschutz. Auch dann, wenn Sie als Normalsichtiger im Alltag keine Brille brauchen, sollten Sie sich eine gute Schutzbrille zulegen.
Um unnötige Verletzungsgefahr zu vermeiden, sollte man beim Sport grundsätzlich Kunststoffgläser tragen, da sie wesentlich bruchfester als "Glas-Gläser" sind.
Sportbrillen haben gegenüber normalen Brillen zusätzliche Schutzfunktionen. Sie zeichnen sich vor allem durch einen besseren Halt und bruchsicheres Material aus.
Egal ob beim Segeln, Tauchen, Radfahren oder Drachenfliegen, eine gute Schutzbrille als Schutz vor UV-Strahlung, Fremdkörpern, Zugluft oder Chlor sollte mit zu Ihrer Ausrüstung gehören. Oftmals reicht auch schon eine sicherheitsgeprüfte Sonnenbrille.
Die Fassung sollte stabil und aus hautfreundlichen Materialien hergestellt sein. Fassungen mit hohem Nickelgehalt sind zu vermeiden, da sie leicht unangenehme Hautreizungen hervorrufen können.
Wenn die Sonnenbrille rutscht oder drückt, sollte der Sitz von einem Optiker korrigiert werden. Dies ist in der Regel kostenlos.
Beim Sport sind grundsätzlich Kunststoffgläser zu bevorzugen, da sie sicherer sind.
Nicht alle Glastönungen sind als Schutz vor UV-Strahlung geeignet. Modefarben wie hellblau oder rosa sind nur eingeschränkt empfehlenswert.Bei normalen Lichtverhältnissen genügen Tönungen zwischen 65 Prozent und 85 Prozent. Unter extremen Bedingungen sind bis zu 90 Prozent erforderlich.
Dunkle Gläser bieten nicht automatisch einen guten UV-Schutz. Dunkle Sonnengläser ohne UV-Schutz sind sogar gefährlich. Hinter diesen Gläsern wird die Pupille wegen der scheinbaren Dunkelheit sehr weit geöffnet. Dadurch erhöht sich die Gefahr von Schädigungen des Auges.
|
|
 |
Bei Sonnenbrillen mit korrigierter Sehstärke sollte man Brillengläser mit höheren Brechungsindex verwenden, da hier die Schutzwirkung vor UV-Strahlen besser ist. Angenehme Nebeneffekte sind die deutlich dünneren Gläser und das geringere Gewicht.
|
Wichtig ist auch die Abbildungsqualität der Gläser.
Die Güte der Brillengläser kann man leicht selbst bestimmen, indem man aus 30 bis 50 cm Abstand durch die Gläser auf einen Gegenstand mit geraden Linien schaut und die Brille von oben nach unten sowie um die eigene Achse bewegt. Die Linien dürfen sich dabei nicht verziehen oder schwanken.
Phototrope Brillengläser
Sich verfärbende (phototrope) Brillengläser passen sich den aktuellen Lichtverhältnissen an, egal in welcher Lichtsituation man sich gerade befindet (Schatten, strahlender Sonnenschein, leichte Bewölkung oder in einem geschlossenen Raum).
Diese Gläser nehmen Färbungen von einer leichten Filterwirkung mit ca. 15 Prozent bis zum angenehmen Sonnenglas mit ca. 75 Prozent Absorption an. Ihre Färbung reicht jedoch nicht für extreme Lichtverhältnisse (z.B. im Gebirge) aus.
|
|
|