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Harte Kontaktlinsen oder genauer formstabile Kontaktlinsen sind kleiner als die Hornhaut und haben eine harte Oberfläche. Formstabile Kontaktlinsen sind auf Grund ihrer hohen Sauerstoffdurchlässigkeit für lange Tragezeiten von bis zu 16 Std. geeignet und haben eine Haltbarkeit von bis zu 1,5 Jahren. Mit diesen Linsen ist es möglich extreme Kurz- und Weitsichtigkeit von bis zu 25 dpt zu korrigieren. Generell hat man bei formstabilen Kontaktlinsen eine längere Eingewöhnungsphase, da man sie auf dem Auge stärker spürt als weiche Kontaktlinsen. Bei staubigen Umgebungen kann es zu unangenehmen Fremdkörpergefühl kommen.
Weiche Kontaktlinsen oder genauer Hydrogellinsen sind flexibel und bestehen zwischen 36-70 % aus Wasser, daher sind sie geschmeidiger und auf dem Auge kaum spürbar, allerdings ist bei diesen Linsen die Sauerstoffdurchlässigkeit nicht so hoch wie bei formstabilen Kontaktlinsen. Es gibt sie als Tageslinsen, Monatslinsen und als Jahreslinsen.
Des Weiteren gibt es seit einigen Jahren Silikon-Hydrogel-Linsen, mit denen man die gleiche Sauerstoffdurchlässigkeit erreicht wie bei formstabilen Kontaktlinsen. Die Linsen bestechen durch ihre hervorragende Sehqualität und durch das angenehme Tragegefühl. Diese Linsen sind durch ihre Materialeigenschaften sehr gut für empfindliche Augen geeignet. Diese Linsen werden als Monatslinsen angepasst und können sogar bis zu 30 Tage und Nächte ununterbrochen getragen werden.
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Mit Kontaktlinsen kann man nicht nur die Kurz- und Weitsichtigkeit korrigieren, es ist auch möglich eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) sowie die Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) genannt zu korrigieren.
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