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Die Aufgabe eines Augenoptikers besteht darin, die Sehschärfe zu bestimmen, die vom Augenarzt verordnete Brille anzufertigen und Sie bei der Auswahl der Gläser (getönt, entspiegelt usw.) zu beraten.
Einen Sehtest können Sie beim Augenoptiker zwar machen, aber eine Sehhilfe kann Ihnen nur ein Augenarzt verschreiben.
Falls mit einer individuell angepassten Sehhilfe (Kontaktlinsen, Brille) keine optimale Sehschärfe erreicht wird, wird er Ihnen einen Termin bei Ihrem Augenarzt empfehlen.
Den Grund für eine verminderte Sehschärfe kann nur ein Augenarzt erkennen. Er kann darüberhinaus auch Gefäßleiden der Netzhaut, Tumore, ein Glaukom, Katarakt oder sonstige Augenkrankheiten feststellen.
Die Lehre zum Augenoptiker kann machen, wer einen guten Hauptschulabschluss, mittlere Reife, Fachhochschulreife oder Abitur hat. Normalerweise dauert sie drei Jahre. Je nach schulischer oder beruflicher Vorbildung lässt sie sich verkürzen.
Grundvoraussetzung für einen Augenoptiker sind eine naturwissenschaftliche Begabung und technisches Verständnis. Vor allem auf gute Noten in Physik und Mathematik wird bei der Auswahl der Lehrlinge geachtet.
Ein Studium - wie es etwa Ihr Augenarzt haben muss - braucht der Augenoptiker nicht.
Viele Optiker-Fachgeschäfte haben neben allgemein bekannten Sehhilfen wie beispielsweise Sonnen-, Lese-, Kinder- oder Mehrstärkenbrillen, Brillen für Kurz- oder Weitsichtige oder Kontaktlinsen aller Art (weiche, harte oder auch bunt eingefärbte) auch spezielle Sehhilfen.
Diese können sehbehinderten Menschen das Leben sehr vereinfachen, weil sie individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
So gibt es beim Augenoptiker z. B. Monokulare, Hyperokulare und Fernrohrlupenbrillen, die eine enorme Hilfe im Alltag sind. Sie helfen Sehbehinderten unter anderem auch dabei, sich im Straßenverkehr wieder nahezu ohne fremde Hilfe zurecht zu finden.
Das ist nicht nur für alle Verkehrsteilnehmer sicherer, es stärkt auch das Selbstvertrauen und gibt Sehbehinderten neuen Lebensmut.
Es empfiehlt sich, vor einem ausführlichen Beratungsgespräch beim Optiker einen Termin zu vereinbaren.
Nicht jeder Optiker kann jede Sehhilfe auf Vorrat haben. Manchmal muss das für Sie interessante Gerät erst von einem anderen Optiker oder einem Lieferanten geliehen werden. Zudem fehlt bei einem Spontan-Besuch oftmals die Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch.
Grundsätzlich sollte der Kauf eines speziellen und oft teuren (Lese-) Gerätes erst nach Rücksprache mit Ihrem Augenarzt und der jeweiligen Krankenkasse erfolgen.
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