Schutz - Sport

Sind Ihre Augen ausreichend geschützt?
 

Sport macht Spaß, hält jung und fit. Dagegen ist nichts einzuwenden - solange man seinen Körper ausreichend schützt. Dies gilt für jede Sportart. Ob beim Bergsteigen, Drachenfliegen, Golfen, Skifahren, Windsurfing oder im Fitness-Studio: wer mit seinem Fitness- und Wellnessprogramm übertreibt, fügt seiner Gesundheit Schaden zu.

Vor allem der Augenschutz wird von vielen Sportlern vergessen. Nicht nur, weil sie als Normalsichtige im Alltag keine Brille brauchen, sondern auch, weil sie sich der Gefahren nicht bewusst sind. Und schließlich kann eine Brille auch sehr störend sein und ihrerseits Verletzungen verursachen.

 

Radfahren - Des Deutschen liebste Sportart
 

Nach neuesten Erkenntnissen ist das Fahrrad das in Deutschland am meisten verwendete Sportgerät. Weit über 50 Prozent aller Deutschen holen es mindestens einmal pro Monat für eine Spazierfahrt oder einen Ausflug aus der Garage. Immerhin jeder zweite Bundesbürger gibt als beliebteste Sportart das Schwimmen an. Das Wandern erreicht Platz drei. Gesund sind diese Sportarten alle mal, denn sie stärken nicht nur das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System. Sie hemmen auch den Alterungsprozess und helfen Stress abzubauen. Allerdings bergen sie auch Gefahren für die Augen, wenn diese nicht geschützt sind.

 

Wenn die Augen baden gehen
 

Wer gerne im Meer- oder Chlorwasser taucht und dabei seine Augen offen hält, verliert zwar sein Ziel nie aus den Augen, kann aber Probleme bekommen. Diese äußern sich ähnlich, wie bei einem zu trockenen Auge. Es entsteht ein sehr unangenehmer Druck, ein verstärktes Fremdkörpergefühl sowie gerötete Augen. Letztere kommen daher, weil die mit Blutgefäßen versehene Bindehaut Alarm schlägt.

 

Wo lauern Gefahren für die Augen?
 

1 Bei Wind oder vermehrter Zugluft trocknen die Augen schneller aus.

2 Auch in klimatisierten und überheizten Fitness-Studios kommt es oftmals zu trockenen, gereizten Augen, wenn nicht ausreichend gelüftet wird.

3 Fremdkörper, wie beispielsweise Insekten, Sand- oder Staubkörner können das Auge verletzen.

4 Chlor- und salziges Meerwasser können das Auge reizen und Rötungen verursachen.

5 "Verirrte" Bälle - vor allem Tennis-, Squash- und Tischtennisbälle - können im wahrsten Sinne des Wortes "ins Auge gehen". Die Folge sind Prellungen und Schlagverletzungen.

6 Es können Verblitzungen auftreten, wenn am Wasser oder - insbesondere bei Schnee in den Bergen - keine Sonnen- oder Schutzbrille getragen wird.

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So schützen Sie Ihre Augen
 

1 Fehlsichtige sollten nach Möglichkeit eine Brille mit Kunststoffgläsern tragen, weil diese wesentlich bruchfester als andere Gläser sind. Idealerweise tragen Sportler Kontaktlinsen, weil diese bequemer und risikoloser sind. Für Wassersportler gibt es extra große Kontaktlinsen, damit diese nicht herausgespült werden können. Es ist auch eine Kombination aus Kontaktlinsen und Schutzbrille möglich.

2 Normalsichtige benötigen eine Spezial- bzw. Schutzbrille, wann immer es geht. Unter Umständen sollte eine so genannte Gletscher-Brille angeschafft werden (z. B. beim Skifahren, Eisklettern oder Snowboarden). Diese schützt Ihr Auge nicht nur vor Fremdkörpern, sondern auch vor einer Verblitzung, wie sie durch die hohe UV- und Reflexionskraft von Schnee und Wasser entstehen kann.

3 Eine zusätzliche Sonnenbrille empfiehlt sich bei Sportarten wie z. B. dem Radfahren, Windsurfen, Inlineskaten oder Drachenfliegen. Auf diese Weise haben weder lästige Insekten noch gefährliche UV-Strahlen eine Chance. Auch ein Austrocknen der Augen wird vermieden.

4 Beim Tauchen kommt es auf die richtige Tauchmaske an. Sie muss einen Nasenerker haben, der einen Luftraum vor den Augen schafft. Auf diese Weise wird ein Druckausgleich gewährleistet. Beim Tauchen sollten keine Chlor- bzw. Schwimmbrillen getragen werden. In diesen Brillen ist kein Druckausgleich möglich, da sie direkt vor den Augen sitzen. Durch den höheren Druck unter Wasser kommt es zu einem Unterdruck in der Brille. Die Verletzungsgefahr für das Auge ist so groß, dass es sogar zur Ablösung der Netzhaut kommen kann.

5 Ob Schutz- oder Sonnenbrille - gewährleisten Sie, dass die Brille gut sitzt, nicht wackelt und nicht drückt. Normalerweise kann der Sitz einer Brille bei jedem Optiker kostenlos überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

6 Sollte eine Schutzbrille gegen das Austrocknen der Augen nicht ausreichen, hilft nur eine künstliche Tränenflüssigkeit, die in der Apotheke rezeptfrei erhältlich ist. Lassen Sie sich vorher von Ihrem Augenarzt beraten.

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