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Unsere Augen werden beim Autofahren besonders stark gefordert. Deshalb ist eine optimale Sehkraft die beste Voraussetzung für ein gutes Reaktionsvermögen. Bereits eine Abweichung von 0,75 Dioptrien ist im Straßenverkehr nicht mehr vertretbar. Ihr Augenarzt kann leicht feststellen, ob Ihre Augen gut in Form sind. Mit der richtigen Brille oder den richtigen Kontaktlinsen kann eine Sehschwäche korrigiert werden.
Nicht nur als Autofahrer spielt das Augenlicht eine ganz besondere Rolle. Auch wenn Sie Fußgänger oder Radfahrer sind, ist gutes Sehen lebenswichtig. Besonders ältere Menschen sind durch schlechtes Sehen im Straßenverkehr gefährdet bzw. gefährden selbst den Straßenverkehr. Oft bemerkt man das Nachlassen der Sehkraft nicht bewusst, da dieser Prozess sehr langsam vor sich geht.
Sie sollten sofort ihren Augenarzt aufsuchen, wenn Sie folgende Veränderungen feststellen:
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Sie fühlen sich unsicher, wenn Sie bei Dämmerung oder Regen fahren.
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Ihre Sehkraft ist bei Nachtfahrten extrem eingeschränkt.
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Sie ertappen sich dabei, dass Sie die Augen zusammenkneifen, weil Sie auf weite Entfernung nicht gut sehen.
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Sie haben das Gefühl, dass sich Ihr Gesichtsfeld verändert. Manchmal meinen Sie, durch einen Tunnel zu blicken.
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Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihre Augen beim Autofahren nicht zusätzlichen Belastungen aussetzen. Richten Sie das Gebläse im Auto nicht direkt auf das Gesicht, damit Ihre Augen keinen Zug bekommen. Vor allem der starke Fahrtwind beim Cabrio-Fahren bringt die Augen leicht zum Tränen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Fremdkörper ins Auge gelangen und es unter Umständen verletzen. Daher sollten Sie Ihre Augen schützen - beispielsweise durch eine Sonnenbrille.
Für blinde und sehbehinderte Menschen ist der weiße Stock - auch Langstock genannt - das wichtigste Hilfsmittel für Mobilität und Selbstständigkeit. Ohne ihn fällt eine sichere Orientierung und Fortbewegung im Straßenverkehr schwer. Zudem ist ein Verzicht auf den weißen Stock für Nicht-Sehende wie Sehende in gleichem Maße lebensgefährlich. Nicht-Sehenden dient der weiße Stock als verlängerter Arm. Sehenden signalisiert er "Achtung, diese Person kann mich nicht sehen!"
Laut Paragraph 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) gilt übrigens: "Wer sich infolge körperlicher oder geistiger Mängel nicht sicher im Verkehr bewegen kann, darf am Verkehr nur teilnehmen, wenn Vorsorge getroffen ist, dass er andere nicht gefährdet."Ein Verzicht auf den weißen Stock kann deshalb im Schadensfall enorme Probleme mit der Versicherung nach sich ziehen.
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