B-D Glossar

Glossar : B

Becherzellen

schleimbildende Drüsenzellen im Epithel

Beleuchtungsstärkengradient

Steigungsmaß für die Wahrnehmung von Kontrasten; s.a. Gradient

Beta-Blocker

Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit etc. In der Augenheilkunde: Standardtherapie zur Behandlung des Glaukoms (Grüner Star) - Lokale Gabe von Beta-Blocker-haltigen Augentropfen

Bindegewebe

Füll- und Hüllgewebe, z.B. Organkapseln, Nervenhüllen, Begleitgewebe der Blutgefäße.

Brechungsmyopie

Kurzsichtigkeit durch zu starke Brechkraft von Hornhaut oder Linse bei normaler Länge des Augapfels (selten).

Bulbus oculi

ist der lateinische Ausdruck für Augapfel

BUT-Bestimmung

ist die Kurzform für die Bestimmung der "Break up time", die englische Bezeichnung für die Aufreißzeit des Tränenfilms

Glossar : C

Canaliculus lacrimalis

Fachausdruck für Tränenkanälchen (pl.: Canaliculi lacrimales)

Cataracta senilis

Altersstar, häufigste Form der Augenlinsentrübung; s.a. Grauer Star, Katarakt

Chorioiditis

Entzündung der Aderhaut, eine Form der Uveitis; s.a. Uveitis

Chorioretinitis

Entzündung der Ader- und Netzhaut, eine Form der Uveitis; s.a. Uveitis

Cornea

Hornhaut; s.a. Kornea

 

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Glossar : D

Degeneration

Abbau von Körpergewebe; z.B. Verschleißerscheinungen von Gelenken, Gelenkknorpel, Bandscheiben. Abbau von Hirn- und Nervengewebe im Laufe des Lebens und in bestimmten Altersstufen.

Desensibilisierung

Schrittweise Herabsetzung einer allergischen Reaktionsbereitschaft durch regelmäßige, über einen längeren Zeitraum erfolgende Zufuhr des Allergens in unterschwelligen, langsam ansteigenden Konzentrationen. (= Hyposensibilisierung)

Deuteranopie

Fachbezeichnung für Grünblindheit

Diabetes mellitus

Sammelbezeichnung von Stoffwechselveränderungen unterschiedlicher Ursache. Sie sind durch eine dauerhafte Erhöhung der Blutzuckerkonzentration (Hyperglykämie) oder durch das Unvermögen des Organismus gekennzeichnet, zugeführte Kohlenhydrate zu verwerten (Glucosetoleranzstörung).

Diabetes Typ-I

Als Ursache des Typ-I-Diabetes nimmt man heute ein Zusammenwirken von Erbfaktoren, durchgemachten Virusinfektionen und Autoimmunerkrankung an.Somit liegt beim Typ-I-Diabetiker von Anfang an ein echter Insulinmangel bzw. später ein völliges Fehlen von Eigeninsulin vor. Daher ist die einzige Therapie, die wirklich zur Besserung führt, die Insulingabe von Anfang an.

Diabetes Typ-II

Die Ursache des Typ-II-Diabetes mellitus wird in einer angeborenen oder erworbenen Insulinunempfindlichkeit (= Insulinresistenz) gesehen. Diese Insulinunempfindlichkeit wird durch die in den Industrieländer allgemein vorkommende Überernährung mit einhergehender Fettsucht verstärkt. Wegen der entstandenen Insulinunempfindlichkeit einerseits und dem Glucoseüberangebot andererseits setzt der Körper wiederum mehr Insulin frei, die Insulin produzierenden Zellen müssen vermehrt arbeiten. Diese Mehrarbeit führt auf lange Sicht zu einer Erschöpfung dieser Bauchspeicheldrüsenzellen. Es entsteht ein Diabetes-mellitus Typ-II.

Diabetische Retinopathie

Primär eine Erkrankung der retinalen Blutgefäße, die sich hauptsächliche durch Gefäßverschlüsse und abnormale Gefäßpermeabilität äußert. Im fortgeschrittenen Stadium einer diabetischen Augenerkrankung werden unkontrolliert neue Blutgefäße auf der Retinaoberfläche gebildet.

Dioptrie

Maßeinheit der Brechkraft (1dpt ist der Brechwert einer Linse mit einem Meter Brennweite); Brechkraft der Kornea 43dpt ; Linse 19dpt, bei Akkommodation bis 33dpt.

Drusen

Ablagerung von Abfallstoffen (Mucinen oder Glykosaminoglykanen) im retinalen Pigmentepithel vorwiegend am hinteren Augenpol oder am Sehnervenkopf (Drusenpapille)

 

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