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Optische Täuschungen kennt man seit vielen Jahrhunderten. Immer wieder findet man neue Bilder, die zeigen, wie leicht wir uns täuschen lassen. Noch immer gibt es keine umfassende Erklärung für die vielen einzelnen Phänomene.
Eines ist aber klar: Optische Täuschungen sind nicht ein Zeichen dafür, wie schlecht unsere Augen arbeiten, sondern viel mehr dafür, wie gut unser gesamter Wahrnehmungsapparat Formen, Linien und Fluchten nutzt, um daraus ein sinnvolles Bild der Welt zusammenzusetzen.
Optische Täuschungen entstehen aufgrund einer falsch gedeuteten Wahrnehmung. Wir meinen etwas zu sehen, was es in dieser Form tatsächlich gar nicht gibt. Verantwortlich für die fehlerhafte Interpretation des Gesehenen ist die Art und Weise, wie das Gehirn einen aufgenommenen visuellen Reiz verarbeitet.
Der vom Auge an das Gehirn weitergeleiten Information muss eine dem jeweiligen persönlichen Erfahrungsschatz des Betrachters entsprechende sinnvolle Bedeutung zugeordnet werden. Wird ein visueller Reiz falsch interpretiert und entsprechen die Sinneseindrücke nicht der Realität, spricht man von einer optischen Täuschung.
Wir habe einige Beispiele für optische Täuschungen zusammengestellt.
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