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Wie werde ich fit? Das fragen sich viele und meinen, dass Fitness mit schweißtreibenden Übungsprogrammen gleichzusetzen ist. Training und Bewegung sind aber nur ein Teil von Fitness. Gesunde Ernährung, ein optimales Gewicht, aber auch Hormone und Stress sind Faktoren, die das Wohlfühlen beeinflussen.
Fitness ohne Bewegung ist undenkbar. Weder Trendsportarten wie Free Climbing noch Snowboarding oder gar Leistungssport sind gefragt. Setzen Sie am besten auf Ausdauersportarten wie Wandern, Schwimmen, Rad fahren, Inline skaten, Joggen oder Gymnastik. Denn dabei werden große Kalorienmengen verbraucht und gleichzeitig die Gelenke geschont.
Fangen Sie mit wenigen Runden an, achten Sie aber unbedingt auf Regelmäßigkeit. Wussten Sie übrigens, dass ein untrainierter Mensch mindestens ein Jahr braucht, um bei einem 2maligen wöchentlichen Training seinen muskulären Sollstatus zu erreichen und damit ein formales Kriterium für Fitness zu erfüllen?
Wenn auch von einigen belächelt, haben sich Fitness-Studios zu einer echten Alternative für den gesundheitsbewussten Großstädter entwickelt.
Unser Tipp: Prüfen Sie Qualität und Seriosität. Die erkennt man unter anderem daran, dass die Geräte TÜV-geprüft sind und die Kursleiter eine entsprechende Ausbildung besitzen. Ebenso sollte ein auf Ihre konkreten Bedürfnisse abgestimmter Übungsplan gemeinsam mit Ihnen erstellt werden.
Ebenso wichtig für körperliche Fitness ist eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung. Lesen Sie mehr dazu unter Wie ernähre ich mich fit?
Wichtig für unser Wohlbefinden sind auch zahlreiche Hormone. Sie sind für das Altern mit verantwortlich. So sinkt bei Männer ab dem 35. Lebensjahr die Konzentration des wichtigsten Sexualhormons Testosteron jährlich um ein Prozent, bei Frauen kommt während der Wechseljahre die Produktion von Östrogen und Gestagen völlig zum Erliegen. Der gefürchtete Knochenschwund (Osteoporose) kann damit verbunden sein.
Unser Tipp: Beraten Sie mit Ihrem Arzt, ob Hormongaben sinnvoll sind und Ihr subjektives Wohlbefinden steigern können. Das gilt übrigens auch für Männer.
Dass sich Stress negativ auf unsere Gesundheit und Lebensqualität auswirkt, ist eine Binsenweisheit. Die moderne Medizin unterscheidet aber zwischen positivem (Eustress) und negativem Stress (Disstress). Bei Eustress werden körpereigene „Wohlfühlsubstanzen“ wie Endorphine und Neurotransmitter ausgeschüttet, die den Körper gegen vorzeitige Alterung und Krankheit schützen.
Unser Tipp: Organisieren Sie sich positiven Stress. Laden Sie Freunde und Bekannte ein, organisieren Sie Feste, erleben Sie Kultur oder engagieren Sie sich im Ehrenamt. Sie haben Bewegung geistiger und körperlicher Art, bleiben fit und ernten Dank und Anerkennung.
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