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Es gibt ca. 20.000 verschiedene Fischarten, von denen die meisten im Meer leben. Sie werden häufig als Seefische bezeichnet und enthalten besonders viele der lebenswichtigen ungesättigten Fettsäuren. Zu ihnen gehören beispielsweise Heringe, Makrelen, Lachs und Kabeljau, Scholle und Heilbutt. Andere Arten leben im Süßwasser wie Flüssen, Seen und Bächen wie z.B. Karpfen, Aal, Hecht, Zander oder Forellen.
Fisch war von jeher für Küstenbewohner ein Hauptnahrungsmittel. Fischfang gibt es seit Menschengedenken, die planmäßige Fischzucht ist erst ca. 4.000 Jahre alt.
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Fisch wird nicht nur gefangen und gegessen, auch seine übrigen Bestandteile werden verarbeitet. Der Knorpel diente für Werkzeuge und als Schmuck, gewonnener Lebertran als Medizin.
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Fisch lässt sich auf vielerlei Weise zubereiten. Man kann ihn einsalzen und so konservieren, räuchern, in Folie dünsten, backen, grillen oder braten sowie als „Fisch blau“ servieren. Um den feinen Geschmack von Fisch nicht zu überdecken, sollte er nicht übermäßig gewürzt und mit klassischen, einfachen Beilagen, z.B. einem grünen Salat und Salzkartoffeln kombiniert werden.
Frischer Fisch hält sich auch gekühlt nur ein oder zwei Tage und sollte deshalb umgehend verzehrt werden. Tiefgekühlt ist er dagegen lange ohne Qualitätseinbuße haltbar.
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Seefische enthalten im allgemeinen wenig Fett. Deshalb sind sie besonders leicht verdaulich. Im Gegenzug ist der Anteil an Eiweiß (Proteinen) sehr hoch. Frische Fische sind ein hervorragender Lieferant von Jod und den lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren. Aus diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren bildet der menschliche Körper Gewebshormone. Sie senken den Blutfettspiegel und den Blutdruck und können die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Sie tragen dazu bei, Ablagerungen in den Blutgefäßen vorzubeugen und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu mindern.
Außer dem künstlich jodierten Speisesalz gibt es kein Lebensmittel, das so viel Jod enthält wie Seefisch. Das Spurenelement Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone und verantwortlich für das Zellwachstum, beeinflusst zahlreiche Stoffwechselfunktionen und hält die Körpertemperatur konstant. Da die meisten Deutschen unter Jodmangel leiden, empfehlen Ernährungswissenschaftler, wöchentlich ein bis zweimal Fisch zu essen. Außerdem enthält Fisch reichlich Vitamin A, D und mehrere B-Vitamine sowie zahlreiche weitere Spurenelemente wie Phosphor,Fluor, Magnesium, Eisen, Zink und Selen.
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Wenn Sie im Prinzip gern Fisch essen, sich aber vor der komplizierten Zubereitung, dem Kauf, dem Putzen, Schuppen, Ausnehmen und Braten scheuen, dann greifen Sie doch getrost zu Tiefkühlkost. Durch die heutige moderne Technik wird der Fisch unmittelbar nach dem Fang gleich auf dem Schiff verarbeitet. Somit behält er alle wichtigen und gesunden Inhaltsstoffe und steht dem Frischfisch in nichts nach.
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