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Ausgelöst wird Heuschnupfen durch Blütenstaub, auch Pollen genannt. Pollen sind in eine dünne Hülle verpackte männliche Keimzellen von Blütenpflanzen. Sie werden durch Insekten oder Wind verbreitet. Pollen haben je nach Pflanzenart einen Durchmesser von 10 bis 40 µm. Einzelne Pollen sind mit bloßem Auge nicht sichtbar.
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Der Heuschnupfen wird fast ausschließlich durch die Pollen ausgelöst, die durch den Wind übertragen werden. Das sind im wesentlichen Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Kräutern. Diese Pflanzen produzieren riesige Mengen von Pollen, z.B. ein Blütenstand eines Haselnussstrauches ca. 2,5 Millionen und eine einzelne Roggenpflanze 21 Millionen Pollen. Auf Grund ihrer Leichtigkeit und geringen Größe werden sie mit dem Wind über weite Strecken, teilweise 300 bis 500 km transportiert. Deshalb können Sie uns auch in Großstädten erreichen.
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Zudem reichen bereits wenige Pollen aus, um allergische Beschwerden aus zu lösen und den Heuschnupfenprozeß in Gang zu setzen. Beim Roggen sind das nur ca. 20 in einem Kubikmeter Raumluft, bei Birken 70 und bei Gräsern 40.
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Je höher die Pollenkonzentration ist, desto stärker sind die Beschwerden. An sonnigen trockenen Tagen mit mäßigem Wind oder in der ersten halben Stunde nach Beginn eines Frühlings- oder Sommerregens ist die Pollenbelastung besonders hoch.
Die einfachste Behandlung wäre, einen Birkenpollenallergiker z.B. während der Blütezeit der Birken im April und Mai nach Helgoland zu schicken. Dort gibt es keine Birken. Man spricht in diesem Fall von einer Allergenkarenz.
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