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Als Cluster-Kopfschmerz werden schwerste Schmerzattacken bezeichnet, die periodisch gehäuft auftreten (cluster, engl. = Anhäufung). Der Cluster-Kopfschmerz tritt überwiegend bei Männern auf (Verhältnis Männer / Frauen = 4:1).
Schmerzlokalisation und Charakteristik Streng halbseitige Schmerzen im Augen-, Stirn- und/oder Schläfenbereich, stark bis unerträglich, stechend, bohrend.
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1-3 Episoden/Jahr, über 2-6 Wochen, von 1 Attacke jeden zweiten Tag bis zu 8 Attacken pro Tag, Attackendauer von 30 bis 90 Minuten
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häufig gleiche Uhrzeit, meist nachts
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Alkohol, Nikotin, blendendes Licht
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Rötung des Auges, hängendes Lid, Pupillenverengung, Tränenfluss, Gesichtsschwitzen- und röte, Verstopfung des Nasenlochs oder vermehrtes Nasenlaufen in der betroffenen Gesichtshälfte
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Inhalation von 100prozentigem Sauerstoff (7 Liter pro Minute), Xylocain (lokal intranasal), Dihydroergotamin (subkutan, d. h. unter die Haut), Sumatriptan (subkutan), Zolmitriptan Nasenspray, Verapamil, Lithium
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Kopfschmerzen können auch durch bestimmte Medikamente, z. B. Nitrate, Calciumantagonisten, Diuretika, orale Kontrazeptiva („Pille“) hervorgerufen werden. Auch eine sehr häufige bzw. chronische Einnahme von Kopfschmerzmitteln kann zu einem Dauerkopfschmerz führen
Schmerzlokalisation und Charakteristik Schmerzen meist im gesamten Kopfbereich, dumpf-drückender oder pulsierend-stechender Charakter, Frauen sind stärker als Männer betroffen.
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ganztags
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schon morgens einsetzend
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Nifedipin, Nitroglycerin, Cimetidin, dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln (Analgetika)
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Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Schwindel, Konzentrations- und Schlafstörungen, Müdigkeit, graue Gesichtsfarbe, Nierenerkrankungen, Blutarmut
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verursachende Medikamente, wenn möglich, absetzen, stationäre Entziehungskur
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Die Arteriitis temporalis, eine Entzündung der Schläfenarterien, ist eine typische Erkrankung von älteren Menschen. Meistens tritt sie jenseits des 50. Lebensjahres zum ersten Mal auf, Frauen sind stärker betroffen. Ein frühes Anzeichen sind bei einigen Patienten Schmerzen beim Kauen oder Sprechen. Die Ursachen der Erkrankung sind bis heute ungeklärt, vermutet wird eine Auto-Immun-Erkrankung (d. h. der Körper setzt sein Immunsystem gegen eigene Organe / Strukturen in Gang und bekämpft sich damit selbst als "Fremdkörper").
Schmerzlokalisation und Charakteristik Heftige Kopf- und Gesichtsschmerzen, oftmals dumpf, drückend, aber auch pochend möglich, meist zu Beginn einseitig, später beidseitig im Schläfen- und Stirnbereich, anfangs noch zwischenzeitlich nachlassend, später andauernde Schmerzen.
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Wochen bis Monate
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tagsüber, nachts
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unbekannt
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Sehstörungen, Überempfindlichkeit der Kopfhaut, Schmerzen beim Kauen und Sprechen, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Fieber, Gelenkschmerzen
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Cortisontherapie (Prednison)
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Schmerzen, die sich bestimmten Nerven zuordnen lassen, werden als Neuralgie bezeichnet. Bei der Trigeminusneuralgie ist der Gesichtsnerv (Nervus trigeminus) betroffen. Bei der idiopathischen Trigeminusneuralgie kann keine Ursache für die Neuralgie gefunden werden. Die symptomatische Trigeminusneuralgie tritt bei Erkrankungen des Auges (z. B. Grüner Star), der Zähne, der Ohren, bei Nasennebenhöhlenentzündungen, Gehirntumoren usw. auf.
Schmerzlokalisation und Charakteristik Oftmals einseitig im Gesicht blitzartig einschießende, heftig stechende, brennende Schmerzen ("stromstoßartige Schmerzen"). Die Trigeminusneuralgie tritt bei Frauen etwas häufiger auf. Das Erkrankungsalter liegt meist bei über 40 Jahren.
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episodisches Auftreten mit Perioden ohne Beschwerden, spontaner Schmerz, wenige Sekunden bis zu 2 Minuten andauernd
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tagsüber
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Kauen, Schlucken, Berührung, Zähne putzen, Rasieren, Rauchen
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Sprechunfähigkeit, Gewichtsverlust
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Antiepileptika (Mittel gegen Krampfanfälle), z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Oxcarbazepin, Gabapentin, in Einzelfällen neuro-chirurgische Maßnahmen
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Schmerzen, die sich bestimmten Nerven zuordnen lassen, werden als Neuralgie bezeichnet. Bei der Gesichtsneuralgie können verschiedene Kopfnerven betroffen sein (siehe auch Trigeminusneuralgie). Zum Beispiel Schmerzen im Bereich des Zungengrunds, in der Mandelgegend und der Ohrregion. Bei der atypischen Gesichtsneuralgie lässt sich der Schmerz keinen bestimmten Nerven zuordnen.
Schmerzlokalisation und Charakteristik Anfänglich oft einseitig im Wangenbereich auftretende Schmerzen, die im späteren Verlauf auch die Seite wechseln oder beidseitig auftreten können, dumpf-drückend, manchmal auch brennend, schlecht lokalisierbar, von mittlerer Intensität, vorwiegend im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, Frauen sind deutlich häufiger betroffen.
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meist dauerhaft, Schmerzen können sich aber auch anfallsartig verstärken
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ganztags
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unbekannt
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Angst, Niedergeschlagenheit, Depression, Schlafstörungen
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Paracetamol (z. B. vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen), Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS), Antidepressiva
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Kopfschmerzen als Begleiterscheinung einer Erkältung oder eines grippalen Infekts.
Schmerzlokalisation und Charakteristik Meist Schmerzen im gesamten Kopfbereich, drückend, pochend, leicht bis mäßig stark
Kopfschmerzen nach übermäßigem Alkohol- oder Nikotingenuss
Schmerzlokalisation und Charakteristik Meist Schmerzen im gesamten Kopfbereich, dumpf-drückend oder auch pochend, an- und abschwellend, verstärken sich bei körperlicher Anstrengung.
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am Tag nach übermäßigem Alkohol- oder Nikotinkonsum, mehrere Stunden anhaltend
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morgens nach dem Aufstehen
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nach intensivem Alkohol- oder Zigarettengenuss, bei empfindlichen Personen auch schon nach mäßigem Rotweingenuss
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Übelkeit, Schweißausbruch
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Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol (z. B. vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen)
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