Allgemeine Verhaltensregeln

1 Vermeiden Sie die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, es sei denn, Ihr Schmerztherapeut hat es ausdrücklich verordnet. Kopfschmerzmittel sollten nicht länger als 3 Tage hintereinander oder an mehr als 10 Tagen im Monat eingenommen werden.

2 Halten Sie regelmäßige Essenszeiten ein und genießen Sie Fett, Süßigkeiten, Alkohol und Nikotin, falls überhaupt, immer nur maßvoll. Einige Patienten reagieren mit Kopfschmerzen auf bestimmte Nahrungsmittel und Getränke, auf die dann zukünftig gänzlich verzichtet werden sollte. Andere neigen bei Unterzuckerung zu Kopfschmerzen. Hier hilft eine kleine Mahlzeit zwischendurch, die den Blutzuckerspiegel wieder anhebt.

3 Als Kopfschmerzpatient sollten Sie auf einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus achten, der auch am Wochenende eingehalten werden sollte.

4 Achten Sie auf eine gerade Haltung und beugen Sie damit einer verspannten Schulter- und Nackenmuskulatur vor, die Auslöser für Ihre Kopfschmerzen sein kann. Falls Sie schon morgens verspannt aufwachen – gönnen Sie sich eine hochwertige Matratze und bemühen Sie sich um eine entspannte Schlafposition.

5 Zum Abbau von seelischen und körperlichen Spannungen sollten Sie sich möglichst regelmäßig an der frischen Luft bewegen – Radfahren, Joggen, Nordic Walking, Schwimmen, Inlineskaten – am besten 3-mal pro Woche etwa 30 Minuten lang. Aber bitte nicht übertreiben - Sie sollten sich immer noch problemlos während des Sports unterhalten können.

6 Gönnen Sie sich Ruhe, lassen Sie sich nicht ständig "unter Druck" setzen und lernen Sie, auch einmal "nein" zu sagen. Denken Sie daran: Morgen ist auch noch ein Tag.

7 Bei Frauen kann die Antibabypille Kopfschmerzen verstärken oder sogar auslösen. Reden Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber, falls Sie diesen Verdacht haben. Er kann Ihnen evtl. ein anderes Präparat verordnen.

8 Führen Sie ein Kopfschmerztagebuch und notieren Sie, wann die Schmerzen beginnen, wo sie zu spüren sind, welchen Charakter (klopfend, stechend usw.) sie haben und wie stark sie sind. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen im Zusammenhang mit dem Auftreten Ihren Kopfschmerzen als wichtig erscheint. So können Sie herausfinden, welche Schmerzauslöser in Frage kommen könnten, wie beispielsweise bestimmte Nahrungsmittel, ein Wetterumschwung oder Stress im Büro. Der oder die Auslöser sollte/n dann möglichst vermieden werden.

back to top
 



 

 
   
   © Bausch + Lomb Home | Profil | Sitemap | Download | Kontakt | Impressum | Arzneimittelsicherheit