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alpha-Liponsäure | Anthocyane | Chrom | Flavonoide | Kupfer | Lutein und Zeaxanthin | Lycopin | Omega-3-Fettsäuren (DHA, EPA) | Omega-6-Fettsäuren | Selen | Taurin | Vitamin A | Vitamin B-Gruppe | Vitamin B1 (Thiamin) | Vitamin B2 (Riboflavin) | Vitamin B3 (Niacin) | Vitamin B6 (Pyridoxine) | Vitamin B9 (Folsäure) | Vitamin B12 (Cobalamin)| Vitamin C | Vitamin E | Zink
alpha-Liponsäure ist eine körpereigene Substanz, die aber auch über die Ernährung aufgenommen wird. Sie zählt zu den antioxidativen Mikronährstoffen. Die alpha-Liponsäure ist als Coenzym an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Sie übt einen positiven Effekt auf Blutgefäße und Stoffwechselprozesse aus.
Die wasserlöslichen Anthocyane kommen in einigen Pflanzen wie zum Beispiel in der Heidelbeere als sekundäre Pflanzenstoffe vor und sind für die rote, violette, blaue oder blauschwarze Färbung von Blüten und Früchten verantwortlich. Anthocyane haben antioxidative Eigenschaften und sind wichtig für Menschen die Schwierigkeiten mit dem Dämmerungssehen haben.
Chrom ist wichtig im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.
Flavonoide sind die in der Nahrung am häufigsten vorkommenden Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gezählt werden. Flavonoide befinden sich vor allem in den Randschichten der Pflanzen sowie den äußeren Blättern und kommen beispielsweise in Citrusfrüchten vor. Gemeinsam ist allen Flavonoiden, dass sie starke Antioxidantien sind. Weiterhin haben sie u.a. einen positiven Einfluss auf Entzündungsgeschehen im Körper.
Kupfer ist nach Eisen und Zink das dritthäufigste Spurenelement im Organismus. Es ist ein essenzieller Cofaktor einiger Metalloenzyme, wichtig im antioxidativen Schutzsystem und trägt zur Blutbildung bei. Kupfer hilft auch Eisen, aus dem Darm aufzunehmen.
Lutein und Zeaxanthin gehören zu einer Untergruppe der Carotinoide, den Xanthophyllen. Carotinoide sind eine wichtige Klasse von Pflanzenstoffen, die vom Körper nicht gebildet werden und deshalb über die Ernährung zugeführt werden müssen. Ihre gelbliche Farbe wird meistens vom grünen Chlorophyll überdeckt. Lutein und Zeaxanthin kommen in hohen Konzentrationen im „Gelben Fleck“ (Makula lutea), der Stelle des schärfsten Sehens, vor. Dort filtern sie das aggressive blaue Licht, so dass sie wie eine „innere Sonnebrille“ wirken. Darüber hinaus haben sie auch antioxidative Eigenschaften. Außer diesen Xanthophyllen enthält die Makula lutea keine anderen Carotinoide.
Lycopin gehört zur Gruppe der Carotinoide und kommt vor allem in Tomaten vor (20 mg/kg). Dieser sekundäre Pflanzenstoff ist sehr nützlich für den menschlichen Körper und kann vom Menschen nicht selbst gebildet werden, so dass Lycopin mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Lycopin ist mit Beta-Carotin verwandt. Jedoch schützt es vor Freien Radikalen etwa 10-mal stärker als Beta-Carotin.
Omega-3-Fettsäuren werden vom Körper nicht oder nur ungenügend gebildet und müssen deshalb mit der Nahrung zugeführt werden. Aufgrund der heutigen Ernährungsgewohnheiten besteht in den meisten westlichen Industrienationen ein Missverhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, wobei meist zu wenig von den essenziellen Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden. DHA (Docosahexaensäure) ist ein Vertreter der Omega-3-Fettsäuren und ist fast nur in Kaltwasserfischarten wie z. B. Makrele und Lachs enthalten. DHA kommt in der höchsten Konzentration in unseren Sinneszellen, den so genannten Photorezeptoren, vor und reguliert dort die zelluläre Kommunikation. DHA ist für die Entwicklung der Netzhaut sowie der Hirn- und Nervenzellen wichtig. EPA (Eicosapentaensäure) ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure. Sie gehört zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren. Angereichert findet sie sich in fetten Seefischen wie Lachs oder atlantischem Hering. Eicosapentaensäure wird für viele Stoffwechselfunktionen benötigt. So ist sie u.a. der Ausgangsstoff für die Bildung von Stoffen, die im Immunsystem oder bei der Blutgerinnung benötigt werden.
Zu den Omega-6-Fettsäuren gehören verschiedene Fette, die im Körper gegensätzliche Effekte haben können. Auf der einen Seite wird durch den Verzehr von tierischen Lebensmitteln Arachidonsäure als Vorstufe von entzündlichen Botenstoffen produziert. Auf der anderen Seite wird durch den Verzehr von pflanzlichen Ölen wie Borretsch- oder Nachtkerzenöl die Gamma-Linolensäure (GLA) zugeführt, die im Körper in anti-entzündliche Botenstoffe umgewandelt wird.
Selen gehört zu den essenziellen Spurenelementen. Es ist Bestandteil verschiedener Enzyme u.a. der Glutathionperoxidase, die Teil des antioxidativen Schutzsystems ist.
Spurenelemente werden vom Körper in geringen Mengen benötigt. Einige davon, wie z.B. Kupfer, Selen, Zink sind in ionisierter Form Bestandteile von Enzymen, die zum antioxidativen Schutzsystem des Auges gehören.
Taurin ist eine Aminosulfonsäure. Sie kommt in hoher Konzentration in der Linse und in sehr hoher Konzentration in der Netzhaut vor. Taurin wird mit der Nahrung aufgenommen, kann aber auch aus bestimmten Aminosäuren (Methionin oder Cystein) unter Mitwirkung der Vitamine der B-Gruppe in der Leber synthetisiert werden. Taurin hat antioxidative Wirkung und unterstützt die Zellmembranen.
Vitamin A umfasst eine Reihe von Verbindungen, die die Aktivität von Retinol (Vitamin-A-Alkohol) besitzen. Das Vitamin hat eine zentrale Rolle im Sehprozess und ist in den Photorezeptoren der Netzhaut enthalten. In der Retina verbindet sich Vitamin A mit dem Protein Opsin zum Rhodopsin, dem Sehpigment für das Dämmerungssehen.
Ohne die Vitamine der B-Gruppe laufen fast keine biochemischen Prozesse im Körper ab. Die B-Gruppe stellt keine einheitliche Klasse dar. Sie enthält chemisch und pharmakologisch unterschiedliche Verbindungen. B-Vitamine kommen in der Natur niemals isoliert, sondern stets im Verbund vor. Die Gruppe der B-Vitamine ist am Aufbau und Regeneration von Nervenzellen beteiligt, darüber hinaus (einzeln oder im Zusammenspiel) steuern B-Vitamine verschiedene Funktionen des Stoffwechsels im Auge.
Vitamin B1 (Thiamin) ist vor allem für den Energie- und für den Kohlenhydratstoffwechsel von Nerven und Muskeln wichtig. Vitamin B2 (Riboflavin) wird zur Energiegewinnung aus Fetten, Kohlenhydraten und Protein benötigt.
Vitamin B3 (Niacin) hat als Cofaktor vielfältige und wichtige Funktionen im gesamten Stoffwechsel. Niacin steuert den Feuchtigkeitshaushalt und die Verhornung der obersten Hautschichten. Im Nervensystem ist es an der Reizübertragung beteiligt. Vitamin B6 (Pyridoxin) ist als Katalysator im Eiweißstoffwechsel beteiligt. Vitamin B6 hemmt unter anderem die Glycosylierung, eine Ablagerung von Traubenzuckermolekülen an bestimmte Eiweißstrukturen im Körper.
Vitamin B9 (Folsäure) spielt eine zentrale Rolle bei der Zellteilung und Zellentwicklung.
Vitamin B12 (Cobalamin) hilft beim Aufbau des gesamten Nervensystems. Vitamin B12 aktiviert die Umwandlung von oxidierendem Homocystein in Methionin und hat damit indirekt eine antioxidative Wirkung im Auge. Biotin (Vitamin H) ist Bestandteil vieler körpereigener Enzyme, die vor allem eine zentrale Rolle bei der Fettsäuresynthese, Cholesterolsynthese und Gluconeogenese aber auch beim Abbau von Aminosäuren spielen. Biotin ist für die normale Zellentwicklung und das Wachstum von Zellen verantwortlich.
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist aufgrund seiner Struktur ein Radikalfänger und kann somit Freie Radikale neutralisieren. Als Bestandteil des körpereigenen antioxidativen Schutzsystems schützt es die Organe vor Freien Radikalen.
Zu Vitamin E gehören acht verschiedene Vertreter, wobei alpha-Tocopherol als die wirksamste Vitamin-E-Variante gilt. Vitamin E kommt in jeder Zellmembran vor und ist in hoher Konzentration in den Photorezeptoren vorhanden, wo es die Fettsäuren der Zellmembran unterstützt. Gemeinsam mit Vitamin C ist Vitamin E wichtiger Bestandteil des antioxidativen Schutzsystem des Menschen.
Zink kommt in erhöhter Konzentration im Auge vor. Das Spurenelement ist an der Hell-Dunkel-Adaptation beteiligt. Als ein unverzichtbarer Bestandteil des antioxidativen Schutzsystems der Netzhaut übernimmt es eine Schlüsselrolle im Sehvorgang. Daneben übt es viele andere Funktionen im Körper aus. Die Menge an Zink, die im Darm aufgenommen wird, hängt unter anderem von der Darreichungsform ab und in welcher Form das Zink chemisch gebunden ist. Eine Darreichungsform ist das relativ schlecht resorbierbare Salz Zinkoxid (ZnO). Zinkgluconat wird im Vergleich zu Zinkoxid besser absorbiert und bewirkt im Plasma höhere Konzentrationen an freiem Zink.
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