12. Ophthalmologisches Symposium in Berlin

Label on, Label off – Neue & aktuelle Therapieansätze

 

Zum 12. Mal fand mittlerweile das von Bausch + Lomb organisierte Ophthalmologische Symposium in Berlin statt. Vom 20.-22. Juni ging es erneut hoch her und es traf sich das „Who is who“ der Ophthalmochirurgie im nhow Hotel an der Spree. Mit insgesamt 135 Teilnehmern – darunter 20 Referenten – war die Veranstaltung unter der Leitung von Herrn Prof. Dick (Bochum), Frau Prof. Müller (Zürich) und Herrn Prof. Hattenbach (Ludwigshafen) voll ausgebucht.

Wie in jedem Jahr lag der inhaltliche Fokus klar auf praxisrelevanten Themen für operativ tätige Augenärzte/-innen. Dabei durfte etwas Spannung und Unterhaltung jedoch nicht fehlen, so dass sich die Programmkommission neben den bewährten Vortragsvarianten auch neue Formate überlegt hatte, die auch die einzelnen Referenten herausforderten. Beim "Judgement Day" wurden unter der strengen Aufsicht des obersten Richters Prof. Dr. Burkhard Dick Plädoyes für unterschiedliche Ansätze gehalten, wie die Eröffnung der Linsenkapsel durchgeführt werden kann. Nachdem die Geschworenen – das Publikum – zu einer Einschätzung gelangt waren, wurde das Urteil verkündet.

Die Team Challenge war in diesem Jahr dem chirurgischen Komplikationsmanagement gewidmet. Dabei traten drei Teams bestehend aus drei Mitgliedern in drei verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Im Vordergrund stand dabei immer der Lerneffekt für die Zuschauer, die durch Abstimmung den Gewinner ermitteln konnten. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt der Fall von Frau PD Dr. Bopp aus Bremen, die eine Augen-OP bei einem vierjährigen Jungen vorstellte, der beim Spielen auf ein Glas gefallen war und sich das Auge / die Hornhaut schlimm verletzt hatte.

Am zweiten Tag standen Innovationen in der Ophthalmochirurgie auf dem Prüfstand – eine neue chirurgische Technik zum Endothelschutz, ein minimalinvasives Implantat zur Glaukombehandlung und eine neue Technik von Bausch + Lomb zur Glaskörperverflüssigung. In diesen Rahmen berichtete Prof. Amon aus Wien über seine persönlichen Erfahrungen mit dieser Funktionalität der Stellaris ELITE, die bisher neben ihm nur sehr wenige Ärzte in Europa ausprobieren konnten und stellte sich den Fragen der interessierten Ärzte.

Die beliebte Session „Pleiten, Pech und Pannen im OP“ rundete die Veranstaltung ab und gab abschließend noch einmal einen Einblick darin, wie Komplikationsmanagement auf höchstem Niveau betrieben wird.

Einige Highlights und Statements von Besuchern können Sie sich HIER ansehen.

Freuen Sie sich auf das nächste OSy in 2020!

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