Learning-by-doing

Als dualer Student im Bereich BWL habe ich mich im Zuge einer fachlichen Vertiefung für den Fachzweig Unternehmenskommunikation entschieden. Die theoretischen Inhalte des Moduls sollen durch Anwendung in der Praxis vertieft werden. Im Rahmen einer Projektarbeit in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Justiz gründeten wir eine fiktive Unternehmensberatung. Unsere Aufgabe war es herauszufinden, wie die Berliner Justiz als Arbeitgeber, insbesondere für MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund, wahrnehmbarer gestaltet und kommuniziert werden kann. Nach der Ausfertigung eines Beratungsangebotes starteten wir Anfang November 2014 in die erste Projektphase, in der wir eine systematische Straßenbefragung zur Datenerhebung durchführten – und das unerwartet erfolgreich: Nach knapp 3 Wochen konnten wir mit 5 Personen im Einsatz fast 400 ausgefüllte Fragebögen verbuchen.

Das Projekt endete zunächst mit einer Abschlusspräsentation und einem Projektbericht, da uns bis zu dem Zeitpunkt nicht bewusst war, mit welcher Aufmerksamkeit unser Projekt und die gemeinsame Kooperation verfolgt wurden. Am Tag der Abschlusspräsentation referierten wir u.a. vor zwei Kammergerichtspräsidenten, der stellvertretenden Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, der Referatsdirigentin für Organisation und Haushalt sowie mehreren Personalleitern. Unsere Projektauswertung wurde intern an den Justizsenator Herrn Heilmann weitergegeben, der sich kritisch mit den Ergebnissen auseinander setzte und es für sinnvoll befand, uns erneut in die Arbeit einzubeziehen. Im Frühjahr 2015 nahmen wir an einen Workshop teil, bei dem weitere Gedanken eingebracht, erörtert und diskutiert werden konnten.

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